an und schwächte den ganzen Körper. Nachlang anhaltendem Nasebluten ward nach undnach seine Gesundheit wieder hergestellt. Hier,auf verwandte er alle Zeit und Kräfte aufSammlung und Zeichnung der Krauter. Im kI. i$;8. cdirte er sein botanisches Schreibenan Guilandinus, ferner Antonins Betrachtun,gen, wie auch das vierte Buch seiner Geschich-te der Thiere, welches die Historie der Fischebeschreibt und dem Kaiser Ferdinand zugeeig-net ist.
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Je mehr Geßner von den Ausländern und be, £sonders auch von dem Kaiser selber geschätzt d
wurde, desto mehr stieg auch sein Ansehn beh v
den Mitbürgern. Um diese Zeit ward ihm die IProfessur der Naturlehre anvertraut und damit Izugleich sein Ansehen so vermehrt, daß er einen °geraümigcn Saal mit fünfzehn Fenstern brau«chen konnte. In diese Fenster ließ er nach ge-wissen Klassen die Arten und Gattungen der Fi-sche und andrer Wasscrthiere in Glas mahlen. jAuch hatte er sich ein vortreffliches Naturalien- jCabinet, besonders allerley Metalle, Minera. I
lien, Edelsteine gesammelt. Der gröste Theil [dieser Seltenheiten ward ihm von gelehrten j
Freunden besonders von Kenntmann geschenkt. !!
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