Band 
Erster Band.
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So groß indeß die Anzahl seiner Freunde undVerehrer geworden, so war doch auch hier dieEifersucht eine Begleiterin des Ruhms, da näm-lich Geßncr hie und da von Matthiolus abgieng,so ward er von diesem mißhandelt. In seinerSchrift äs Aconito suchte er sich zu vertheidi-gen; aus mancherley Ursachen aber blieb dieseSchrift lange zurück, bis sie endlich Caspar Wolfherausgab.

Das sitzende Leben verursachte Geßnern Nie-renfchmerzen; durch eigne Heilmittel wußte ersich gleichwol vor der Erzeugung des Steinszu verwahren. Auch suchte er Erleichterung durchReisen. Bevor er eine neue Reise antrat, gaber im I. 1559. Hannac Schiffahrt heraus mitcrilischen Anmerkungen über die Gültigkeit die-ses alten Denkmals.

Im I. ward er vom Kaiser Ferdinand,der sich auf dem Reichstag zu Augspurg befand,durch die kaiserlichen Leibärzte Alexandrinus undAmerfort zu einer Unterredung mit diesem ge-krönten Beförderer der Gelehrsamkeit eingeladenund von demselben sehr gnädig empfangen. —>Damit das Ende dieses Jahres nicht unfrucht-bar hingehn möchte, übersetzte er noch desD Tcno-