scheid den commentirten und verbesserten Dioscori-dcs, welchen nunmehr derselbe herausgab. Al-len Gewinst von dieser Arbeit überließ GcßnerMoibans Erben. Auf Verlangen edirre er aucheine neue und vermehrte Ausgabe von CordusWerken, wie auch von Iodocus Willichins Ma-girica und die Schrift de Anima.
Im I. 1564. erhielt er durch Vermittlungder kaiserlichen Leibärzte den Adelsbrief, undzwar da er selbst keine Kinder hatte, für dieNachkommen seines Oheims, des ZunftmeistersAndreas Geßners. Zugleich erhielt er von demKaiser einige Bezoarsteine zum Geschenk, wel-che man damals für aüfferst selten ansah. Inseinem letzten Willen vermahnt er feine Verwand-ten, daß sie diese Ehre als Ermunterung zu al-lem Guten und besonders zu den Künsten undWissenschaften betrachten. Zu diesem Ende hinIcgirte er 100. Gulden zu einem Fond für Studi-rende aus der Geßnerifchen Familie, auch be-fahl er, daß die ganze Familie bey einem Lie-besmahl sein Andenken feyre. Ungeachtet Geß-ners Leibesbeschwerden sich immer vermehrten,so gelangs ihm gleichwol nach wiederholter Ba-decur, daß er rm I. 1164. einige Gebirge indem Kanton Schweiz zu ersteigen im StandeD ; war.