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Mitten unter weit aussehenden litterarischenEntwürfen, unter welchen ihm die Historie derPflanzen die angelegenste war, empfand er je län-ger je mehr, daß sein irdisches Leben zum Ende na-he. Den neunten Christmonat dieses Jahrs warder von einer Krankheit angegriffen; auf der linkenSeite gleich über dem Herzen zeugte sich einekleine Beule; so gefährlich der Ort war, so we-nig beunruhigend schien anfangs die Krankheit,da mit derselben weder Kopfschmerzen noch Fie-ber, noch andere Symptome verbunden waren;auch fühlte er keine grosse Schwachheit des Kör-pers und mußte nie liegen. Indessen betrog ersich selbst nicht; er rief seine Freunde zu sich, undschloß sein Testament. Einiges legirte er der Gat-tin, anders seiner Schwester Söhnen, zur Haupt-erbin erklärte er seine einzige noch lebende Schwe-ster. Damit von seinen gelehrten Schätzen nichtsverloren gehe, verkaufte er alles in billigem Prei-1? an seinen ehmaligen Schüler und nunmehrigenFreund und Collegen Caspar Wolf. Mit diesemunterhielt er sich in seiner letzten Krankheit sehroft von seinen litterarischen Arbeiten, besondersvon seiner Pflanzengeschichte, die ihm am meistenam Herzen lag. Die übrigen Stunden brachteer mit seinen Seelsorgern Heinrich BullingerD 4 und