ohne lange Arbeit, auch nicht ohne langwierigeUnfälle ward die Absicht erreicht. Mit diesenkriegerischen Feyerlichkeiten wußte Peter die Vor-sorge für das Seewesen zu verbinden; gleichwieer auf einmal den le Fort zum Feldherrn erho-ben hatte, so machte er ihn nunmehr zum Ad.miral, ohne daß er jemals ein Schiff regierthatte. Indeß war er dem einen Geschäfte wiedem andern gewachsen. Nach und nach warddie Unabhänglichkeit der Boyarden abgeschafft;bisher hatten diese die baürische Militz zum Kriegangeführt; das Kriegswesen glich ganz der Fru,dalverfassung der Franken, der Hunnen, derVandalen und Gothen. Nunmehr ließ le Fortdurch Holländer und Venezianer lange Schiffe,und unter anderm auch zwey derselben, jedesfür dreiffig Kanonen erbauen; vermittelst dieserSchiffe «ußte er die Tartaren in der Crimm inOrdnung zu halten.
Nach dem Sieg über die Tartaren und Tür-ken, wollte nun Peter sein Volk einmal abge-härtet zur Arbeit, auch bekannt mache» mit denEmpfindungen der Ehre. Sein Kriegesheer ließer unter Triumphbogen in Moscau einziehen.Der Marschall Scheremetto, die FeldherrenGordon und Schein, der Admiral le Fort und
die