zenstheilnehmung an der Auslegung der Psakmen.
Verschiedene Academien, Franecker, Lewar.den und andre suchten mit Versprechung gros,ftr Gehalte unsern Werenfels an sich zu ziehen;allein theils seine schwächliche Gesundheit, theil-die Bitten der baslerischen Academie, sonderheit«lich auch die Zuneigung zu seiner Mutter hefte-ten ihn im Vaterland fest.
Im I. 1706. ward er zum Mitglied derenglischen Gesellschaft de propaganda, und irrtI. 1708. zum Mitglied der königlichen Socie-tät in Berlin erwählt. — Von Zeit zu Zeitmachte er kleine Reisen nach Genf, Neuburgund anderstwo. Mit neuen Leibs - und Gcmüths-kräften kam er zurück, und durch solche Reisengewannen seine Zuhörer mehr als sie verloren.
Im I. 1711. verlor er durch den Tod fei-,nen Collegen, Ioh. Rud. Welsteiu, den er alsVater kindlich verehrte. Durch diesen Hinscheiderhielt er die Professur des neuen Testaments.
Im I. 1717. that er seine letzte Reise. Da-mals war er sechzig Jahre alt. Sein Kör-per ward je länger je .schwächer,. Er ward vonE 4 der