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bhischer Roman. Um nicht allzuweitlaüftig zuwerden/ müssen wir so viele seiner andern Be-mühungen mit Stillschweigen vrrbeygehn.
Ungeachtet er sehr frühzeitig ein entschiede,nes Talent für mathematische Untersuchungenverrieth, so war er doch keineswegs unempfind-lich für die Reize der schönen Litteratur. Vonseinem Vater war er anfangs zum kaufmänni-schen Leben bestimmt; bey seiner unbezwingli«chen Abneigung dagegen, ward er der Arzney-kunst gewiedmet; ohne Zweifel daß diese es war,die ihn unvermerkt zur höhern Naturlehre undMeßkunst Hinleitete. Zur Erholung verfertigteer zuweilen lateinische Gedichte. Schon imachtzehnten Jahre hatte er in griechischen Versenüber das wichtige Thema geschrieben, daß derFürst um des Volks willen da sey; ohne Zwei-fel ein Thema, welches von einem Patriotenbesser in der vaterländischen Sprache hätte kön-nen ausgeführt werden.
Selten ist es, daß berühmte Männer eineihrer würdige Nachkommenschaft zeugen. Un-ser Bernoulli aber hatte Söhne von vorzügli-chem Verdienste; der einte hieß Nicolaus undstarb sehr jung zu Petersburg, wohin er vomF 2 Czaar