Band 
Erster Band.
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Im I. 1709. kam er nach Sitten in Wal-lis. Bey dortigem Münzdirector Wilhelm Craucrversuchte er die Elemente des Grabstichels undder Punzen. Mit Crauern reiscte er im I. 1710.nach Luzern. Daselbst übte er sich in der Gold-arbeiterkunst und Juwelierkunst. Im I. 1712.machte er in dem einheimischen Krieg als Frey-williger die Campagne mit den luzernerischenTruppen. Alsdann fuhr er fort, zu Luzern,zu Mümpelgard, zu Pruntrut mit Crauern dieerforderten Gepräge zu besorgen. Hier enlstan,den seine ersten Versuche in Schaupfenningenund einigen fürstlichen Bildnissen nach dem Le-ben.

Im I. 1716. gieng er nach Nancy. Hierward er von dem Stempfelschneider des Herzog-Saint - Urbain weggewiesen. Also fieng er an,für sich selbst zu possiren; er wohnte bey demherzoglichen Uhrmacher, der ihn Saint-Urbainempfahl. Im I. 1717. gieng Hettlinger fürsich allein nach Paris. Mitten unter allen Zer-streuungen lebte er da sehr haushälterisch; erkannte keinen andern Zeitvertreib als die Be-trachtung der Kunstwerke; auch hatte er keinenUmgang als mit grossen Künstlern, wie z. B.Rottier und Niclaus de Lannay. Letzterer an-G j vertraute