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vertraute ihm die Verfertigung einiger königlichenSchaumünzen. Achtzehn Monate hatte er inParis zugebracht, als der Baron von Görz,aufBefehl feines Königs, eine Anzahl junger Künst-ler nach Stockholm berief. Ungeachtet Hetllin-ger eben nach England reisefertig gewesen, soentschloß er fich gleichwol, und zwar ohne Rei-segeld und ohne einige Bedingniß, nach Schwe-den zu gehn. Karl Xll. war damals in Norwe-gen. Hettlinger fchnidt einen Stempel zur Pro-be im Gasthof; die Probe ward dem König zu-gesandt ; schneller Befehl kam zur Befriedigungaller Forderungen des Künstlers; auch ward derjunge Mann sogleich an die Stelle des verstorb-nen, königlichen Medailleurs Karlstein gefetzet.Im I. 1718. lieferte Hettlinger zwo wichtigeSchaumünzen, die eine auf das Ableben desKönigs, die andre auf die Krönung der Köni-gin Ulrica Eleonora. Im I. 1720. folgten zwoandre, die eine auf König Friedrich; die andre,nach Auftrag der Reichsstände, auf den Staats-minister Graf Horn. Jedermann war mit desKünstlers Arbeit zufrieden, nur der Künstlerselbst nicht. Mit schöpferischem Aug durchliefer den Kreis der Alterthümer; er studirte jenenKontouc, der feine Züge auf die Spitze eineöHaars setzt; das Genre der Alten hatte er nicht
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