Band 
Erster Band.
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patriarchalisch als der Innhalt seiner Gedichte.Durch ausgebreitete Kännlniß, Zcitgenoß jedesJahrhunderts, Bürger jeder Weltgegend, setzteer sich über hundert kleine Vorurthcilc, undwillkürliche Manieren seines besondern Zeital-ters oder Vaterlandes hinaus: auf diese Weiseerhielt seine Lebensart, und die Art seines Um-ganges eine gewisse Naivität, meistens unzer-trennt von dem grossen Genie» Ohne im gering-sten die hergebrachte Anstandsregeln zu beleydigenunterredt er sich eben so offen mit den Fürsten,wie mit den Bauern.

So wie er selber ganz Mensch ist, sieht erauch unter dem Staatskleid, wie unter denLappen nichts als den Menschen. Nichts we-niger als eigensinnig und cynisch ist dieses freye,kunstlose Wesen, immer nämlich durch allgemei-nes Wohlwollen veredelt. Irren wir, wenn wirsowol die Munterkeit seiner Launen, als auchdie Leichtigkeit, wormit er selbst noch im höch-sten Alter den Geist jedem neuen Eindruck, ze-dcr noch so ungewohnten Aussicht öffnet, wennwir diese Iugendgabe, ausser der ungemeinenReizbarkeit seiner Imagination, auch besondersseiner menschenfreundlichen Gefälligkeit zuschrie-den? Indem er in dem achtzigsten Jahre des

Lebens