Band 
Erster Band.
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Lebens jedem, der ihn besucht, dem Kinde, demJüngling, dem Greisen, dem Landmanne, demKünstler, dem Gelehrten, dem Staatsmanne, demBürger, dem Fremden freyen Zutritt zu seinerSeele, wie zu seinem Museum gestattet, hatteer stch dardnrch angewöhnt, daß ihn alles in-teressirt, so wie alles in Verbindung steht, unddaß ihn gleichwol nichts auf solchen Grad inte»ressirt, wodurch sein Geist könnte sclavisch ge»macht und sein Herz eingeschränkt werden. —So bcneidcnswerth das unabhängige Leben deSWeifen seyn mag, so ist er doch auf seine Be»quemlichkcit so eifersüchtig auch nicht, daß erdarüber den öffentlichen Geschäften sich gänzlichhätte entziehen wollen, wenn sie sich darboten.In verfchiedenen Angelegenheiten hatte sich dieRegierung seiner Bemühungen und Rathschlägebedient.

Noch müssen wir zu Bodmers Ruhme erwäh-nen , daß er es gewesen, der zuerst nicht nurdurch Uebersetzung, sondern auch durch critischeAnpreisung die Teutschen mit Milton bekannt ge-macht, und unlängst mit einer Uebersetzung desHomers und des Apollonius beschenkt hat.

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Johann