-s-
» 141
ganzen Menschen vermögen, so hielt er es seinerkeineswegs unwürdig, auch hie, und da, fürdie ökonomischen Angelegenheiten, und für Be-förderung seiner Schüler zu sorgen. Indem erindeß mit uncrmüdrtcm Fleisse, und mit ganz be-sondrer Geschickllükeit, sich sowol der Privat-ökonomie seiner Freunde und Clienten, als deröffentlichen Oekoncmie des carolinischen Stiftesannahm, so wurden ihm dadurch viele Stun.den geraubt, welche den Musen hätten heiligseyn können.
Im I. 174;. ward ihm die Professur dergriechischen Littcraiur nebst dem Canonicat auf-getragen. Ob ihn indessen schon sein Schicksalvon der Predigerkanzel und von Pastoralgeschäff-ten entfernte, so fand seine Seele, eben so großals sein Geist, mitten unter gelehrten, kritischen,philosophischen Bemühungen, immer noch dasentzückendste Vergnügen an Ausbreitung popu-lärer Känntnisse. Indem er die Religion vonden fruchtlosen Auswüchsen der Schultheologiesaüberte, verbreitete er unter uns jenen Geschmackan practischem Dortrag, sowol in den Schrif-ten als in den Predigten der jüngern Geistlichen.Der Körper derselben, von einer solchen Seele
belebet,