Band 
Erster Band.
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gm'igt, bis der unglückliche polnische Krieg ein-brach ; die Franzosen kamen über den Rhein, bela-gerten und eroberten Kehl, und übcrschwemtendas Land; man sah nichts als Jammer, unddamit das Unglück vollkommen würde, fiel derHerzog in tödtliche Krankheit, und gieng nachStutgard. —

In dieser betrübten Lage glaubte Füßli dasBeste zu seyn, den Herzog um Erlaubniß zu bit-ten, eine Reise nach Nürnberg zu machen; derFürst sahe die Billigkeit dieses Begehrens, erbeschenkte ihn mit einer goldenen Uhr, undsagte: reisen sie glücklich, giebet Gott Gesund-heit und Frieden, so kommen sie zurück, derHerr von Pfau wird deßwegen Briefe mit ih-nen wechseln. —

Er saümte nun nicht länger, nahm die Post,und kam glücklich nach Nürnberg. Er branntevor Verlangen Kupezki zu sehen, ungeachtet ihmseine Freunde eine schlechte Ausnahme vermu-then liessen, so wagte er es doch zu demselbenhinzugehen, und in einer Stunde waren sie diewärmsten Freunde. Kupezki beredete ihn Zim-mer im gleichen Haus zu nehmen, wovon derberühmte Landschafts-Mahler Blendinger Ei-genthümer