Band 
Erster Band.
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Wesentlich bleibt das Schöne immer dasselbe,es mag nun durchs Aug, oder durchs Ohr,oder durch die Einbildungskraft reizen; nichtweniger Gefühl hatte Füßli für die Graziender Dichtkunst, als für das mahlerische Scdöne.In freundschaftlichem Umgang und Briefwech-sel lebte er mit Kleist, Klopstok, Wicland,Bodmer, und Breitingec«

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Mehr als Rang und Geburt erheben Ta-lente ; in genauer Verbindung stand Füßli miteinigen Personen vom ersten Range, besonderswürdigten ihn ihrer Freundschaft der KardinalRoth, GrafFirmian von Mayland, u. a. Ob-,schon gewohnt mit den Grossen zu leben, wares doch nichts weniger als kriechende Aufwart,vielmehr reine Frcymüthigkeit, offenes ungezwun-genes Wesen, wodurch er sich Zugang vcrschaff-re. Ungeschminkt die Wahrheit zu hören, istso seltenes Glück für die Grossen, daß ihneneben diese Wahrheit auch alsdann Willkomm ist,wenn sie auch selber ohne Schonung gesagt wird.Was indessen bey einem Füßli wenig beleidig-te, könnte bey andern unverzeihliche Dreistigkeitscheinen. Jene seltene Gaabe besaß er, alle-mal die Gelegenheit * und den Thon zu erhä-schen , welche seinen auch noch so kühnen Ein-K 3 fällen