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DesmareeS feine Freunde, in deren Begleit erSchleißheim besähe, und dann seine Reise nachder Schweiz fortsetzte, wo er auch in seinemvier und drcysilgsten Jahr anlangte, und nichtlange hernach sich verhcyrathete. Ob es schonmit einer Person war, die er alle Ursache hattezärtlich zu lieben, so pflegte er doch vielmalzu sagen, daß sich die Kultur der schönen Künste,und die Sorgen des ehelichen Lebens wenig miteinander vertragen. Wenn ihn indeß die An-gelegenheiten des häuslichen Lebens bisweilender Kunst weggeraubet haben, so hat er dieseUntreu bardurch gut gemacht, daß er seine Söh-ne zu Virtuosen erzog, auf die sich mit demväterlichen Ruhm, auch die Talente des Vater-fortgeerbt haben. —
Vermittelst seiner Känntnisse erwarb sich Füß-li die Freundschaft der grösten Künstler; in ver-traulichem Briefwechsel stand er mit Solimenavon Neapel, Rigaud in Paris, wie auch mitden Kupferstechern Drevet, Surüge, Frey, undWille; der Ritter Mengs beschenkte ihn miteiner Handschrift über das Schöne, die unserKünstler mit einer Vorrede herausgab, undWinkelmann war fein besonderer Freund.
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