Band 
Erster Band.
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sten Gipfts erreicht zu haben schien, wurde,schon als Kind, von seinem Vater auf das Glückaufmerksam gemacht, das freye Bürger in wohlverwalteten Staaten geniessen. In seiner Ju-gend las er sehr viel. Er sagt selbst, er habein seinem achten Jahr den Plukarch auswendiggewußt, und in seinem zwölften die meisten Ro-manen durchlaufen gehabt. - Ein Jugendfehler,den er begangen hatte, und ein Unrecht, daser erlitten zu haben glaubte, verleiteten ihn zueiner Handlung, die auf sein ganzes Leben Ein,fluß hatte. Er entlief feinen Eltern, irrte eint*ge Zeit in dem benachbarten Savoyen herumund kam endlich, wo mir recht ist, nach Cham-bery. Auf einmal empfand er die Folgen sei-ner Unbesonnenheit. Er war ziemlich weit vonseiner Vaterstadt, ohne Geld, ohne Bekannte,ohne Erwerbsmittel. Zurückkehren nach Genfkonnte und wollte er nicht. Er meldete sich undverlangte feine Religion zu ändern. Hieraufwurde er in einem Kloster unterwiesen und nacheiniger Zetk' nahm er öffentlich die catholischeReligion an, um nicht Hungers zu sterben. Erblieb in dem Kloster. Hier ziehe ich den Vor-hang vor das abscheuliche Laster, das darin»herrschte und zu dem man den jungen, kaumdreyzchnjährigcn Rousseau zu verführen suchte.

Jede