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Jede Versuchung überwand er; t^ian drangstärker in ihn; er entfloh. Bald wurde er ein-geholt und nun eingeschlossen. Ihn befrcyte einsavoyischer Landvriester, der in Geschafften nachdem Proselytenkloster kam und dem Rousseausein unglückliches Schicksal entdeckte. Der Land-priester nahm ihn mit sich, ein armer, aberaufgeklärter und wohldenkender Mann, der sichfreute, einen noch unverdorbenen Jüngling demLaster entrissen zu haben. Rousseau entlief fei-nem Wohlthäter; das einsame, ländliche Lebenwar ihm zuwider; er wollte versuchen, sich selbstin der Welt durchzubringen. Die vielen Ro-manen hatten feiner Einbildungskraft einen eig-nen Schwung gegeben. Er schuf sich Idealevon Menschen, die alle Tugenden der Roman-helden besassen; und diese Menschen wollte ersuchen. — Gar bald geriet!) er von neuem inGefahr Hungers zu sterben. Jtzt kehrte er zuseinem Wohlthäter, dem Landvriester, zurück.Dieser empsieng ihn, ohne Vorwürfe zu machen,so wie ein Vater seinen Sohn empfängt, dessenVerlust er bewainte. Der Landpriester ist ebender, dessen Glaubensbekänntniß Rousseau in denzweiten Band seines Emils eingerückt Hai. —.Nach einiger Zeit stellte er dem Jünglinge vor,daß es itzt Zeit wäre, sich einen Stand zu wäh-len;