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neun Stunden von Paris und sechs von Chan»tilly entfernet. Daselbst wohnte er mit seinerGattinn bis an seinen Tod- in einem kleinenHaus unweit dem Schlosse. Eines von denKindern des Marquis halte er ausserordeNtlichlieb gewonnen, und nahm es meistens auf seinenbotanischen Spaziergängen mit sich.
Donnerstags den 2. Julius 1778. stand ernach seiner Gewohnheit früh auf, spazierte eini-ge Zeit herum, und kam darauf zum Frühstü-cken nach Hause; nachher zog er sich an; da ereben im Begriff war, aus dem Haus nach demSchloß zu gehen, fühlte er einige Ucbclkcit undSchwäche über den ganzen Körper. In hefti-gem Anfall von Kopfschmerzen starb er plötzlichund sank vom Stuhl auf die Erde. Es warniemand bey ihm als seine Frau. —- Auf derPappelinsel ließ ihm der Marquis von Girardinein Grabmal erbauen.
Nach seinem Tode wurde eine Ausgabe sei-ner sämtlichen Werke veranstaltet. Unter den-selben befinden sich auch die Denkfchrffken oder _Confessions, die er mit gröster Aufrichtigkeitüber seinen Caracter und über sein Leben auf-gesetzt hat.
Ludwig