Band 
Erster Band.
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Gewitter verwehte! Auch erkennt er den Wertheines solchen weiblichen Genius/und nach ;4.Jah.ren ist ihm seine Gattinn noch eben so theuerwie an dem ersten/ hochzeitlichen Tage. Ihmgcbahr sie dreyzehn Kinder; davon sind noch sechseam Leben / und von einer Tochter die im Wo.chenbell starb/ ein hossnungvolles Kind.

Immer mit den besten und weisesten Men-schen umgeben/ mußte er nothwendig auch sel-ber weise und tugendhaft werden. Zwar hatteer einen starken Hang zur Trägheit und Ge-mächlichkeit zu bekämpfen; hiezn kam noch einschwaches Gesicht/ das ihm das Lesen und Schrei-ben bey Tage mühsam / und des Nachts beyna-he gänzlich unmöglich machte. Diese natürlichenHindernisse zu geschäfftigem Leben überwand dasallgemeine Wohlwollen und jene warme Menschen-und Bürgerliebe/ die alle seine Handlungen be-seelten. Wenn wir ihn in seiner ausgebreitetenThätigkeit/ als Mensch/ als Hausvater/ alsArzt/ als Mitglied der Regierung u. s. w. be-trachten/ so begreifen wir nicht/ wie es ihmmöglich gewesen/ in seinen seltenen Erholungs,stunden grössere Werke hervorzubringen als man-cher/ dessen Beruf und Hauptgeschäfft die Lit,teratur ist. Für keine Wissenschaft hatte er aus-

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