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mus zu feilen. Nicht Kunst, nicht Autorsucht,sondern das Her; allein war es, welches seinGenie regierte. So entstanden die Emvfindun,gen des Frühlings im I. 1750. durch die Freu-de veranlasset, die ihm Kleists Gedicht verur-sachte — so die Empfindungen bey Betrachtungder Schöpfungswerke im I. 17,1. — so dieSeligkeit ehlicher Liebe im I. 175;. bey derglücklichen Verbindung seines Bruders. —> An-dere Gedichte, sowol von lyrischer Gattung alsin dem Geist der horazifchen Episteln scheint eraus einer für das Publicum nachtheiligen Be-scheidenheit im Pult zu vergraben.
Im I. 1748. hielt er die Sommervorlefun-gen äs vera aä felicitatem via.
Mit dem berühmten Salomon Geßner ge-rieth er nicht nur in genaue Bekanntschaft, son-dern genoß auch seines täglichen Umgangs. Da-durch bekam er Gelegenheit, Geßners poetischesund malerisches Genie gleichsam vom Keim, vonder Knospe an bis zur Entwicklung zu beobach-ten. Das Schreiben über die Annehmlichkeitder Zergliederungükunst, welches dem Krito ein-verleibt ist, enthält die Geschichte der Spazier-qänge mit diesem aufblühenden Genie.
So