Band 
Erster Band.
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«ebst zween andern Candidaten von dem acade-mischen Senate zu dem Lehramt des Natur-undVölkerrechtes vorgeschlagen; das Loos aber,welches entscheidet, war ihm nicht günstig. ImI. 1754. gieng er, (nach vaterländischer Uebung)auf Reisen. Selber gesteht er, daß er in Parisweit mehr Zeit auf Besuchung der Schauspieleals auf das Studiren verwendt habe. Indeßbesuchte er nichts desto weniger fleissig die könig-liche Bibliotheck; auch sah er zuweilen die be-rühmten Parisergelehrten, einen Fontenelle, denAbt Sallier, Rousseau, Büffon, Nollet u. a.Bey diesem letzter» studirte er die Experimental«Physik. Sehr oft pflog er Umgang mit demberühmten Mignaturmahler Massce. Dieser da-mals schon ziemlich betagte Mann zeichnete sichdurch edles und offenes Betragen, durch gefäl-ligen Witz und durch ausgewählte Schreibarteben so sehr aus als durch seine Mahlertalente.Immer hatte dieser Künstler viel Güte und Freund-schaft für unsern Jselin. Eben so genoß er desfreundschaftlichen Umgangs der Frau von Graf-figni, dieser berühmten Verfasserinn jener peru-vianischen Briefe. Das gröste Vergnügen undden meisten Vortheil, welche Jselin aus seinemAufenthalt in Paris zog, hatte er diesen beydenletzter» Personen zu danken. Immerhin fand

er