Band 
Erster Band.
JPEG-Download
 

-47

!v-

rr sich durch däS Andenken an jene Zeiten indem GedaNken bestätigt, daß junge Leute aufReisen mehr Zeit und Geld vertieren als sie Vor-theile gewinnen, und daß es höchst selten sey,vor dem dreyssigsten oder wohl gär vor dem vier-zigsten Jahr mit vorzüglichem Nutzen zu reisen.

Noch einige Zeit nach seiner Zurückkunft inBasel unterhielt Jselin mit oben erwähnter Fräuvon Graffigni einen Briefwechsel, der grossen-theils die teutsche Litteratur Jiiih Gegenstand hat-te. Besonders entzückt schien diese Dame übereinige Stellen aus Wielands Natur der Dinge,die ihr unser junge Gelehrte in der Uebersetzungmitgetheilt hatte.

In seiner Vaterstadt sieng et nun an, sicheifriger als niemals den juridischen Studien zuwiedmen. Er nahm sich vor, das römische Kechknach philosophischen Grundsätzen zu untersuchen;seine Lieblingsstudien waren Philosophie und Ge-schichte ; beyde verband er; der einen bedienteer sich, um mehr Licht, mehr Anmuth und Nu-tzen aus der andern zu ziehst. Schon damalssetzte er sich ein Werk vdr, welches mit seinerGeschichte der Menschheit, die er hernach ver-fertigte, einige Aehnlichkeit hatte. Auch lasO. 4 und