Band 
Dritter Band.
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„ daß sie die Weiber und Jungfrauen dermassena herumschwcnken und in die Höhe werssen, daß„ man jn hindcn und vornen hinaufsieht bis in die» Weich (Hüfte,) also daß man jn die hüpsche„ weifte Beinle sieht, und schwarze oder weiß Stif-„ fele, die oft so voller Kath vnd Unrath sein,„ daß einer darob spcuen oder undeuen sollt. Auch„ find man etliche, die haben dessen Ruhm vnd„ Hoffart, wenn sie die Jungftauen oder Wyber„ hoch in die Höhe können schwenken, vnd haben,, es bisweilen die Jungfrauen (so anders solche„ Jungftauen zu nennen sein,) fast gern, und ist„ ihnen mit Lieb gelebt, daß man ihnen, ich weiß„ nicht wohin siehet. „ — Mehrere Beyspiele ei-nes so derben Atisdruckes führt Flöget in,dcr Ge,schichte der komischen Litteratur an. Wir verwei-sen auf den Ulken Band, s. 128.

So schlüpferig uns Geiler scheinen mag, sosehr eiftrte er doch selbst gegen schlüpferige Gemähl-de in den Poeten. Von ihm hat Jacob Wimphe.ling einen Brief aufbewahrt, den wir um seinerSonderbarkeit hier ganz einrücken wollen: LegitJohannes Keysersberg , Theologus & Concio-nator nrgentincnsis carmina multorum heydelber-*gensium Scholasticorum, & quidnam de eis senti-ret, judicium ac aestimationem suam ad nos remi-sit , in modum & tenorem , qui sequitur :

Joannes Geile» de Keysersbergk , Conciona-