I. i;;7. Zlemg er als Gesandter nach Wallis undGenf. Im I. i;Si. wieder nach Genf, wie auchnach Savoyem, Neuenburg, Basel. Ungeachtet sei-ner Jugend war er in der ganzen Eydgnoßschaft,besonders zu Bern in ausserordentlichcin Anschn.So eifrig er calle Acmter von sich ablehnte, so eifrigdrang sie ihm der Staat auf. Im 1 .1562, als derSchultheiß vom Wattenweil aufdcm Sterbcbeth lag,ancrboth mam ihm die Würde eines Schulthcisscnoder Obcrhauipts. Er schlug sie aus. Hieraufüber-gab man sie Wolfgangen von Weingarten. Dieserentschuldigte sich wegen Altersfchwachheitcn, unddrohete, lieber das Land zu verlassen, als eine sol-che Last auf istch zuncmmen. Man wendete sich alsoan Niclaus von Grafenried, und hernach an Hie,ronymus Manuel. Die Bcsorgniß eines Kriegesmit Savoyen bewog auch diese Männer zur Aus-schlagung des Amtes. Damahls nähmlich war einSchultheiß zur Anführung des Heeres verpachtet.Das ganze Volk forderte wieder Johann Steiger auf.Er vergaß seiner versöhnlichen Vortheile und Bc,quenilichkeit, um dem Rufe des Vaterlandes zufol-gen. Als Schullheissen gelang es ihm, mit Sa-vvyen einen güristigen Frieden zu treffen. Im I.1963. begab er sich als Gesandter aufdie Tagleistungnach Baden, wie auch nach Basel und Neuenblirg.In gleichem Jahre trat er zu Nyon mit Savoyenwegen der erorbertcn Länder in Unterhandlungen. Um
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