Beym thätigsten Leben genoß er der dauer-haftesten Gesundheit, und er damkte sie der Ru-he seines Gemüths / der Heiterkeit seines Charac-ters i der Mäßigkeit und Ordnung in seiner Le-bensart. Ein bösartiges Fieber/ nebst dem zurück-getretenen Podagra / entriß ihn der Welt den r;.April 1748.
Er hinterließ drey Söhne und drey Töchtern.Erst unlängst starb einer von jenen als Hofpredi-gcr und oberster Consistorialrath des Landgrafenvon Hessen Homburg. Unter anderm besaß erähnliche Leichtigkeit mit dem Pater de la Rüe/der seine Predigten lateinisch schrieb/ und sie so-gleich französisch hersagen konnte. Der Hofpre-diger de Roques hielt in deutscher Sprache Pre-digten / die er in ftanzösischer Sprache aufgesetzthalte / et vice versa. Ein zweyter Sohn unsersPeter de Roques ist Prediger zu Zelle in demChurfürstenthum Hannover. Als wahrend desletzter» Krieges diese Stadt für eine Zeitlang vonden Franzosen besetzt war/ genoß er von den bey-den Marschallen von RichelieÜ UNd d’Armentieresder vorzüglichsten Achtung. Diese Achtung erwarber sich durch den edelsten Weltton/ verbunden mitden ausgebreitesten Kenntnissen. Mit den, Feuerund der Lebhaftigkeit eines Franzosen vereinigteer helvetische Naivetät und Freymüthigkeit. Mansah es ihm an, daß er zu gleicher Zeit den verschie-