Band 
Dritter Band.
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kannten wir/ da- unser Verlangen nach Flügeln,eitel und sündlich gewesen. — AIs ich einmal vonungefähr in tiefen Schrunden den Kristallen nach-gierig, so sah ich von der Höhe eiien ungeheuern.Felsen sich losrcissen; ich konnte nicssmehr entfliehn/ibückte mich nieder auf mein Angesickt, und glücklichfiel die Felsmassa über meinem Harpt weg. Dießwar mein Leben und meine Freude bey den Ziegenaus dem Gebirge; selten hatte ich ganze Zehen/niemals war ich ganz ohne Wunden und Quetschung; oftmals lidt ich so grossen Durst/ baß istmein eigen Wasser aus der Hände trank; im Sorr.wer schlief ich auf Heu, im Winter auf.einenStrohsack.

Don einem Zicgenhirtcn ward ich allmä/ligzum Kuhhirten befördert. Ungefähr in, ncuttenoder zehnten Jahre bekam ich Unterricht bey memmeiner Verwandten, Namens Anton Platte« die-ser schlug mich grausam übel/ zupfte michlelmalbey den Ohren und zog mich vom Hecrd baßich heulte und die Nachbarn herbey lieft. Vondiesem Verwandten crlösete mich ein and'r, PaulEummermater/ der von den Schulen i Münchenund Ulm zurückkam. Mit diesem zog/h aas demLande; mehr hatte ich nicht als eincn9oldzulden/den ich meinem Vetter gab; er trichiich wraus,und für unsern Unterhalt mußte istbetteln Als