Gebt Mir, was euch lieb ist; ich trag es nachBasel , und nach seinem Tode lebt ihr bey mir. —Hinauf gab sie mir das Experimenten. Buch ih,res Herrn, welches er immer überaus hochge-schäzt hatte, nebst ein Paar silbernen Löffelnund einigen Kleinigkeiten. Das Buch war mirdas liebste. Mir diesen Sachen gicng ich nachTcllsperg; inzwischen hatte der Bischof meinenkranken Herrn nach Münster geschickt. Mein Ge-päck ließ ich in der Hütte des Thorwächters undeilte nach Münster; nieinem Herrn gab ichNachricht von der getroffenen Vorkehr; der armeHerr wurde nirgend geduldet; um Gottes willenbat ich / man fällte ihm doch ein Haus , einenOrt zeigen , und wars auch nur ein Schweinstalbwo er ruhig sterben könnte. Endlich kam ichzu einem Weibe, welches an der Niederkunftarbeitete; das Weib war von Basel, und er-laubte mir, den Herrn zu bringen; ich sül)rteihn also auü dem Wirthshauie, unter grossemZulauf des neugierigen , aber gefühllosen Volkes ;als der arme Patient zu der mitleidiger Fraukam , küßte sie ihn auf die Lippen und wäinete;er war sonst ein hübscher und stattlicher Mann,und zierlich gekleidet. Nun blieb ich Mein beyihm in der Kammer; mit schwacher^ Stimmesagte er zu mir! Abi, abi» geh weg geh nach
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