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du mußt säugen; so sprach ste: Trink du, dumußt studieren und in der Schule die Zeit müh-stlig zubringe». Indeß war ich wegen strengerArbeit und schlechter Nahrung voin Schwindelgeplagt. Ein berühmter Arzt/ Ioh. Epiphanius/«agte/ wenn ich immer bey ihm Ware/ so solltech bald gesund seyn. Er gieng als bischöflicherLeibarzt nach Brnntrut; mein Weib und ich be-gleiteten ihn als Bediente. Bald hernach starbdaselbst unser liebes Kind an der Pestseuche. MeinWeib war ganz niedergeschlagen und man warwegen ihrer Gesundheit besorgt. Auf Anrathcndes Leibarztes , unsers Herrn , führte ich sie nachZürich. Als ich allein nach Bruntrut zurückkam/fand ich meinen Herrn ganz berauscht beymTische; seine Frau lag oben krank an derSmche. Ohne ihr etwas zu sagen , ritt ermorgens mit mir nach Tellsperg zum Bischof.In der Nacht wurde er auch von der Pest an-gegriffen ; er mußte aus dem bischöflichen Hosehinwegziehn; niemand wollte ihn aufnehmen;endlich brachte ich ihn in ein Wirthshaus; da-selbst lag er und schickte mich zu seiner Frau:allein diese war unwillig über seine heimliche Ent-weichung/ und wollte ihn nicht besuchen. — Frau/sagte ich , icf) glaube / er stirbt; alsdcnn kom-men die gläubiger und werden euch plündern:
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