zog beym grossen Münster die Sturmglocke an;Haufenweise lief das Volk aus der Stadt den ge-schlagnen Zürchern zur Hilft; ich zog auch ausmit einer Hellebarte und einem Degen; da sahnwir den einen, der hatte die Hand, ein andrerden Fuß verloren; etliche trugen den Kopf in bey-den Händen; unter anderm begegnete mir einer,der das blutige Eingeweyd in der Hand trug; wirzündeten ihnen mit Fackeln und führten sie nachZürich; bey der Brücke ließ man jedermann her.aus — aber niemand hincingehn. Man ermun-terte einander; unter dem verworrenen Haufenschrie eine Stimme: Oftmals sey es Anfangsübel, und am Ende desto besser ergangen! Inder Nacht zog man also wieder auf's Albis ; beyunsrer Ankunft war nirgends kein Hauptmann; eSwar sehr kalt, wir machten Feuer; als wir unSwärmten, schlug man plötzlich Lärm, um unsauf die Probe zu setzen ; während daß ich meineSchuhe anzog, erhäschte der Fuchsbergcr, derGewehr und alles im Treffen verloren hatte,meine Hcllebarte; ich rief: Holla, Gesell, laßmir meine Waffen; er gab sie mir und schrie:Sommerpotz fünf Wunden l Sie haben mich ge.stern in der Schlacht so übel gcworftn; heutemüssen sie mich gar zu Tode schlagen! — Er er-griff einen grossen Zaunstab und damit stand er
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