lungsjttindell wiedmete er dem Studium der hel-vetischen Kirchengeschichte. Mit Supplementenbereicherte er die Kirchengeschichte des Vaters. Wiegeschickt er zu solcher Untcrnemmung gewesen, be-wußt seine Widerlegung des Ssorzia Pallavicinusvom I. 1692. Die Ausfälle andrer Klostermän-ner, z. B. Gerold Wielands und Caspar Langenverdoppelten seinen Eifer in Bearbeitung der hel-vetischcn Kirchengeschichte. Von 1698- bis zumI. 1707. umfaßte er diese in drey Quartbänden,von Entstehung des Christenthums in dem Vater-lande bis auf den Anfang des achtzehnten Jahr-hunderts ; noch im Grciseualter fügte er im I.1729. den vierten Band bey. Dieser begreift dieKirchengeschichte seiner Zeit in sich, >vie auch Zu-sätze zu den vorhergehenden Büchern.
Im I. 1698. erhielt er, nach Jvh. Hein-rich Heideggers Hinscheid, den theologischen Lehr-stul. Seme Antrittsrede handelte von dem Vor-zug der rcformirten Eottesgelchrtheit vor derpapistischen. Damals schien die Polemick einnothwendiges Uebel. Auch selbst nach Beylegungdes einheimischen Religions-Krieges im 1 . 1712hörten die Streitigkeiten der Gelehrten nicht auf.Im I. 1717. gieng Joh. Baptista Dillicr, einJesuit von Sarnen ob den Wald so weit, daßer in seinen sogenannten Horologium sritkmetico-
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