stände, in welchen er freylich ängstlich genug dieLehrsätze so wol der Synode von Dordrecht alsdes helvetischen Consensus verthäidigte. Diese letztcrnSchriften wurden von dem Lorpore evangelico zu Re-genspurg als eine Hindernuß der protestantischenVereinigung erklärt. *) Den ri. Febr. 1722.schrieb deswegen der König in Preussen an sämmt-liche , evangelische Kantons, daß man sich nichtmehr so strenge zu Untcrschreibung dieser Lehrfor-mel verpflichte, sondern sich lieber allein an diehelvetische Glaubensbekenntniß halte. In gleichemTone schrieb auch der König von England. InBasel und in Appenzcll wurde geradezu der Kon-sensus bey Seite geschaft; in Bern hingegen warder von Rudolfi, und in Zürich von Hottinger nochimmer begünstigt. An letztcrm Orte wurde denzi. Iul. 1722. vor dem grossen Rathe erkennt,daß sich zwar die Kandidaten durch ein Handgc.lübd zur Beybehaltung dieser Lehrformel verstehen,indeß selbige vicht mehr unterzeichnen sollen. —Auf wiederholte Zuschriften der Könige von Prcus.scn und von England, antwortete die gesammte,evangelische Eydgenoßschaft unterm 17. Brachm.
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*) S. Job. Jac. Hottingcrs hcl. Kicchengeschichte,Lh. IV. s. rLL. wie auch Crousaz Alewoires. Anist.17:6.