Band 
Dritter Band.
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fälle auch bey der strengsten Lcbensordnung zuhäufig. Am Ende des I. 1797 erfolgte der gänz-liche Vcrlurst des Gefichtes. Ein Auge lilt durcheine nöthig befundene Operation; das andere wardurch kein Instrument berührt worden. — DiestSDetail, fagt Pfeffel, war nöthig , um die inCampens Reifen Th. II. erzählte Geschichte, ver-möge deren er sich, um der Schmerzen los zuwerden, bende Augen ausstcchen ließ, der Wahr-heit gemäß zubcrichtigen. — Nicht viel getreuerist das in einem Berlincrblatte erzählte und in deinTaschcnbuche für Schauspieler, Offenbach 177»,nachgeschriebene Histörchen von Pfeffcls Heyrat,wovon nur der Hauptzug wahr ist. Seine chlicheVerbindung geschah im Anfange des Jahres 1759,und sie entschädigte ihn für alle bisher erlittenenWiderwärtigkeiten. *)

Schon in früher Jugend hatte er sich in dasFeld der deulschen Poesie gewagt. Besonders vondem I. 17;; bis 1759 versuchte er in den Stun-den der Einsamkeit bald ein Lied, bald eine Fa-bel , bald ei» Epigramm. Einige davon ließ erin ein Heft zusammenschreiben, und er verwahrtesie im Pulte. Die Handschrift ward ihm durch

*) Der Name seiner Gattin ist M, C. Divoux zsie trägt in seinen Gedichten den Namen Doris.