Band 
Dritter Band.
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einen ehemahligen Schulfreund entwendet, abge-schrieben , wieder an ihre Stelle gelegt, und nachund nach mehrern Personen mitgetheilt. Ohnedes Verfassers Wissen machte man sie im I. 1759in der Straßburger Wochenschrift, der Sammler,stückweise bekannt. Um dieser Indiskretion, dienoch durch eigenmächtige Veränderungen vergröf-sert wurde, einen Riegel vorzuschieben , beschloßer im I. 1760 seine Gedichte unter der Aufschrift,,, poetische Versuche, „ selbst herauszugeben. Un-geachtet seiner Minderjährigkeit zeigte der Verfas-ser schon in dieser ersten Sammlung das ihm ei-gene , und besonders damahls noch seltene Ta-lent , welches in gleichem Grade Energie und Ele-ganz verbindet. Je weniger er beym Mangeldes Gesichtes zerstreut, je mehr er bey solchemMangel auf einjames Nachdencken eingeschränktwar, desto mehr Zeit und Anstrengung verwende,te er auf die Ausfeilung seiner Gedichte. Aufdiese Versuche folgten einige dramatische Stücke.Unter denselben zeichnete sich vom I. 176; Phile-mon und Baueis, ein Schauspiel, vorzüglich aus.Im I. 1766 lieferte er eine poetische Nachlese,unter der Aufschrift: „ Neue Beyträge zur deut-„ scheu Maculatur. „ Im I. 1769 ein Bünd-chen dramatischer Kinderspiele, die er für seineund seiner Freunde Kinder verfertigte. Vom I.D 5 v

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