mcn der Helveten von Eip oder Alp, und beten,betten, d. i. warten, wohnen, her. Hclvetcnwaren also Alpcnbewohner.
Sehr interessant ist auch Bochats Memoire fürIe Conventus de THelvetie. Die Abhandlungdient zur Aufklärung einer alten lateinischen Inn-schrift, die auf dein Rathhause zu Lausanneaufbewahrt wird. Der Marmorstcin wurde imJahr 1759 am See bey dem ehmaligen HavenVidi gefunden. Die Schrift lautet allso: SoliGenio Lunae Sacrum ex volo pro Salute Augusto- jrum P. Clod. Corn. Primus Curator Vikanor Lou- jsonnenlium II. Inirl. vir Augustal. C. C. R. Con-ventus Helv. D. S. D. Die alte celtische Gewohn-heit die Landcsangelcgcnhciten in öffentlichen Ver-sammlungen zu behandeln, ward, mit der Ge- inehmigung der Kaiser, auch unter der römischen 'Bottmäßigkeit beybehalten.
In de» Miscellaneis Lipsiensibus novis hatteein Ungenannter Cäsars Stelle äs B. G. qua decausa Helvetii quoque reliquos Gallos virtute prx-cedunt&c. , anstatt auf die Helveten, vielmehrauf die Belgen gedeutet. In dem MuseumHelveticum wicderlegte ihn Bochat und retteteden Heldcnruhm der Hclvetcn. In einer andernSchrift wicderlegte er den Folard, der in seinemPölib T. 1. s. 79, bey Erwähnung der Schlachtzwischen den Schweizern und den Mavländern