Liebe für einen jungen Prinzen, welcher ihn da-hin zum Führer berief.
Chcfeaux war ein eifriger Protestant, alleinnach genauer Prüfung der meisten Hauptrcligio-ncn, erkannte er gleichwol das Gute in jeder der-selben. So z. B. erklärte er sich in Ansehung derMohamedanifchcn, daß sie weit weniger unge-reimt wäre, als man sie gemeiniglich vorstellet!.Liebreich gegen jedermann, war er nur intollerantgegen die Intoleranz. Die Baurcn auf feinenLandguthe waren in seinen Augen ehrwürdige Ge-schöpfe, Philosophen der Natur, und seiner vor-züglichsten Thcilnchinung würdig. Er theiltegute Bücher unter sie aus, unterrichtete sie selbst,und gab ihnen bey ihrem Krankcnbethe Besuche.Einen besondern wachsamen Blik warf er auf dieErzieher der Jugend. Er selbst hatte an dem Ent-wurf eines Lehrbuchs für das Landvolk gearbeitet.Von dem Zukünftigen Leben, hatte er die erha-bensten Begriffe. Er starb nach einer achttägigenKrankheit, zu Paris den ;o Nov. 1751. Nachseinem Tode sammelte sein Vater alle feine Werkeund edierte sie zu Laufanne, unter folgender Auf-schrift: Memoires postliumes d’Astronomie & deMathcmatiques, avec des nouvelles tables tres epar-tes des moyens mouvemens du Soleil & de 1»Lune I 7 S 4 - Quart.