Band 
Dritter Band.
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sich oder seinen Zürcher Freunden, wichtige Hand-schriften der öffentlichen Bibliotheken selbst zu ko-pieren. Eine kleine Anekdote aus dieser Zeit, dieer mir einst erzählte, kann wenigsten s auf den be-scheidenen Charakter unsers Reisenden einiges Lichtwcrffen. Als er den Garten der botanischen Aka-demie zu Florenz besah, zeigte ihm der Professo»eine damals noch neue und wenig bekannte Pflanzedie Usteri aber sogleich mit dem Linneischcn Na,mcn benannte; worauf er dann ohne wcitcrs zuirMitglied der Sozietät eingeladen, und ihm dakDiplom eines Ehrenmitglieds verhcissen ward;er schlug aber die Ehre, als ihm gar nicht zukommcnd, aus; und erbat fich dieselbe für seinen äj-tcrn Bruder, der eigentlich botanische Kenntnichbesässe.

Von Florenz kam er nach Rom, dem ewigliebsten, schönsten Theil seiner Reise, von dem trso gern erzählte, an den er nie ohne fröhliche Rih-rung dachte. Hier traf er in Winkclmann eisenneuen grossen Lehrer und FreundVon ihm schieber an einen seiner Freunde, der zwey Jahre vä-ter nach Rom reiste: „Umarmen, umarmenfeie„ihn für mich, auf das allerfreundschaftlicssle,„diesen mir lieben theuren Mann, und sagcnSie„ihm, daß ich meinLcbtag nicht vergessen wkde,„wie vielen Dank ich ihm für seinen Untcricht„ schuldig bin^ dieTage, die ich mit ihm zu buchte,