Band 
Dritter Band.
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„ sind mir schöne Tage, sie glänzen unter den Ta-» gen meiner Jugend, und wenn ich alt werde,„ so werden sie mich im Alter ergözen. Lassen Sie„mir von einem guten Zeichner in Rom, sein„Portrait nach dem Gemählde zeichnen, das er„ in seinem Zimmer hat, daß ich es in meinem„ Studierzimmer aufhänge. „ Die Briefe, dieWinkelmann an Ustcri schrieb, bezeugen die grosseAchtung und Freundschaft diefes grossen Mannesgegen ihn. Sie sind in der Sammlung von Win-kclmanns Briefen an seine Freunde in der Schweiz,an deren Herausgabe auch Usteri Theil hatte, ge-druckt. Drey Monate brachte er hier mit deinunerschöpflichen Studium des schönen Alterthumszu; lernte dabey aber auch von jeder andernmerkwürdigen Seite, Rom kennen, im nähern Um-gang mit den Kardinalen Albani , Paßionei undRochcfoucault dem damaligen französischen Ge-sandten in Rom. Von Rom reiste er nach demgleichfalls durch Natur und Kunst so merkwür-digen Neapel — dann nach Frankreich, über Lyonnach Paris. Sich selbst empfehlend, empfohlenvon seinen bisher erworbenen wichtigen und vor-trcflichen Freunden, ward ihm auch hier der Zu-gang zu jeder Gesellschaft, die Bekanntschaft jedesberühmten und grossen Mannes leicht. Der GrafCaylus dieser Kenner des Altcrthuins, und Schä-C ;