Band 
Dritter Band.
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| auch so gerade und eines edeln Mannes so wür-dige Schritte, fruchtlos waren, das benimmtaber ihrem wahren Werthe nichts.i Viele Jahre und bis an seinen Tod warUsteri erster Bibliothekar an der Stadtbibliothck.

. Die vielen Arbeiten, die fich auch an diesem Ortvon ihm finden, die vortrcflichc Ordnung undGenauigkeit die er da theils fortführte, theils ein.richtete; die Gefälligkeit und ZeitAufopferungdie er in diesem Amre gegen Einheimische undFremde so unabläßig bewiest, waren neue Ver-dienste um seine Vaterstadt.

So war der Mann in seinem öffentlichenLeben; doch grösser und edler noch im stillemPrivatleben. Hier, wo wegfallen jede minderedle Bcwcgungsgründe grosser und guter Tha-ten ; wo sich der wirklich weise, der wirkllichgute Mann so zeigt wie er in ; hier zeigten sichUsteris Tugenden im schönsten Glänze.

Wollt' ich sie einzeln aufzählen, diese Tugen-den, so möchte man glauben, die so ich etwa ver-gäße, hätten ihm gemangelt. — Er besaß alle.Zufriedenheit, immer gute Laune, immer regefreundschaftliche Theilnahme, zuvorkommendeanmassungslose Hülfsbegierde, warme Dankbar-keit, nicht rechnendes gernes Vergessen erwiesenerWohlthaten, machten ihn allgemein beliebt, al-D 4