lenthalben willkommen, verbreiteten Frvhheit woer war
Manchem seiner Mitbürger, der verwickelt inökonomischen und moralischen Labyrinthen, keinenAusgang sah und fand, half er allein oder mitFreunden, still und sonder Aufsehen, zurück aufdie Strasse der Freyheit und Tugend. — Unzahl,bare Vater und Mütter, suchten bey ihm, und nievergebens, Hülfe, Rath und Trost für schwereund unbclohnt scheinende Erzichungs Sorgm.
Vater vieler fremder Kinder, war er es nichtminder in engerm Sinne seiner eigenen. IhrLehrer und Freund, opferte er Ihnen Zeit, Nei-gung und was alles Vaterhcrzcn aufzuopfernmöglich ist, auf. Was beyde Söhne Gutes ha,den mögen, danken sie der Erziehung IhresVaters — ihre Fehler sind nicht seine Schuld!
Er liebte die Wissenschaften, sonderheitlichauch in ihrem allgemeinern Zusammenhang. Erlas die beßten altern und neuern Schriften, undbesaß sie in einer ausgewählten Sammlung. Le-sesucht war indessen nie seine Sache/ er wußteseine Zeit besser anzuwenden, und schon als Jüng-ling las er aus Grundsäzen, wenig Journale undZeitschriften, weil er wenig wirklich neues da-rinn fände.
Wollen die Nachkommen auch sein Aeussereskennen. Es war edel wie sein Geist! den selbil-