Band 
Dritter Band.
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zieht er aus dem Schosse des Bodens; als Heldverfolgt er die Feinde; seine Feinde aber sindVorurteile und Laster, die vor seinem hellenBlicke verschwinden. Gleichwie für die öffent-liche Chrbcgicrde Curia und Forum, Academund Olimvischcr Spiclplaz, so sind für diehäusliche Ehrbegierdc Haus und Meyerhof nndWerkstctte das schönste Theater. Und wer könntewol besser so viele schale Romanen als einhäuslicher Plutarch oder Ncpos verdangen?Würde nicht zur Bildung des gemeinen Manneseine Sammlung von Lebensbeschreibungen guterBürgersleute und Bauern weit lehrreicher seynals keine Welt- und Staatcngcschichte?

Jacob Guter wurde in der ersten Hälftedieses Jahrhunderts zu Wermctschweil beyUster im Zürichgebiete geboren. Bey dem voll-blütigen Jungen waren Fleisch und Geist immerim Streite; ihn lockte die Sinnlichkeit in dieLustgefielde der Wollust, der Pfarrer hingegenriß ihn mit sich in die Labyrinte des Mysticis-mus; in der Verwirrung war ihm die weiteWelt zu enge geworden; wie ein Besessener -von den Schattenbildern bald der Houris, baldder Dämons verfolgt, lief er über Gebürge undThäler; etwas ruhiger fühlt er sich nach derErmüdung, dardurch gieng ihm ein neues Lichtauf; er verbannte Bücher und Grillen und fieng