an von Morgen bis Abends sein Feld zu besowgen; unt:rm Tagwerk vergaß er beydes, diepictistischcr und die wollüstigen Grillen.
Gemanschastlich lebte er mit seinem BruderFelix auf einem Hofe von ungefähr 94 Juchar-ten Lands. Der Boden war wenig ergiebigund über diß mit Schulden belastet. Anstattdeswegen muthlos zu werden, spornte vielmehrKleinjogg seinm Fleiß an; unermüdet war seineHand; erfindfam sein Kopf; sparsam wußteer.jeden Strohhalm, jedes Tannreis, jedenAugenblick zu rathe zu ziehen; nicht blos dieFrüchte seiner Arbeit, die Arbeit selbst machteihm Freüde. Niemals stand er still bey deneinmal gemachten Beobachtungen; durch immerfolgende bekräftigte und erweiterte er die vor-hergehenden. Nur zu bedauren ist es, daß crf,als ein ungelchrtes Genie, sie nicht allemal auchandern in üblichen Wortm mitzutheilen imStande ist: indeß hat er sich eine eigne, bilder-reiche Sprache erschaffen; wer einmal mit dieservertraut ist, versteht ihn und sieht, daß er sichselbst vollkommen versteht. — Gleich einemweisen Monarchm, denkt er nicht an Vermeh-rung -er Güther, als nur an so fern sie zurVerbesserung des «schon erlangten Eigenthumsentweder unvermeidlich erfordert wird, oderdieses Eigenthum schon den höchsten Grad derC r