Naturftwschender Gesellschaften.
noch, daß die meisten dersclbigen in cmem Beruf ste-hen , der nur schwach mit diesen Wissenschaften zusam-menhanget.
Dieses aber kan niemand berechtigen, diese Gesell-schaft als unnütz zu verachten. Ist uns die Gabe ver-sagt, durch grosse Entdeckungen dem menschlichen Ge-schlecht zu dienen, so können wir doch dem Vaterlandnützlich seyn, wenn wir unsere Mitbürger mit diesenWissenschaften bekandt machen, und den Verehrernderselbigen, welchen die Vorsicht mehrere Fähigkeitenund Muße geschenkt hat, die nöthigen Mittel erleichtern,welche, das Vermögen eines einzelnen Gelehrten, garbald übersteigen?) Nutzens genug, wenn edle Gemüther,tvelche die Auferziehung und äussere Umstände verhin-dert, sich in den Wissenschaften umzusehen, bey reifemAlter, welches ihnen diesen Mangel mit Schmerzenfühlen last, Mittel finden , die Fehler der Jugend zuverbessern, und sich durch unverdrsßne Uebung in diesenWissenschaften, zu Beförderung des gemeinen Bestentüchtig zu machen. Nutzens genug, wenn diese Gesell-schaft Anlas gibt, die Liebe zum Wahren, zum Gutenund Schönen, in der Stille auszubreiten, und unbe-merkt die Sitten unserer Mitbürger zu verbessern.Nutzens genug, wenn edle Jünglinge, welche den Eh-