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Abhandlung von der Lage
könne (x), es scye ein Ort desto weniger gesund, ,emehrere Einwohner sich darinnm aufhalten. Es bestä-tiget dieses auch die Erfahrung der meisten Scribenten,die uns Todtenregister von den auf dem Land undStadt verstorbenen Personen geliefert haben, welche zei-gen, daß immerhin auf dem Land ^ weniger von glei-cher Anzahl Menfchen sterben als in der Stadt.
2 . Es bleibt uns noch übrig anzuzeigen, was die er-wchnte miteinander wirkende Umstände der Lageund Grösse für Folgen hervorbringen in Ansehung derWärme und Kälte, der Schwehrc und Veränderungder Luft , des Gewässers, der Pflanzen und Einwoh-ner, in fo weit dieses alles durch die Erfahrung be-kannt wird.
Die Wärme und Nälte zeigt nach ihren verschie-denen Graden der Thermometer: Dann da die Wärmedie Cörper ausdehnt und die Kälte zusammenzieht, somüssen die Grad des in dem Thermometer sich aus-dehnenden Weingeists oder Quecksilbers die Grad derWärme und Kälte anzeigen. Nur kommt es daraufan, daß man diese Grad richtig angebe, umdie Veränderungen darnach bestimmen zu können.
Halley
1k>) Lonst Süsmiich Göttl, Ordnung Cap. 2 . und 8.