und Grösse der Stadt Zürich. 101
Halley (g) hat zuerst angezeiget, daß das Wassrwenn es siedet seinen höchsten Grad der Wärme erhalte,und auf der andern Seiten, daß die Kälte des Wassers,wenn es zu gefrieren anfangt, auch seinen bestimmtenund beständigen Grad habe; ferners daß in den unter-irdischen etwas tiefen Höhlen die Luft temperirt feye,und weder zu Sommers - noch Winters - Zeit abgeän-dert werde. Hernach hat Farenheid (r) dieses allesgenauer bestimmt und gezeiget, daß die Wärme dessiedenden Wassers erst dannzumahlen beständig sey, wenndie Schwehre der Luft gleich bleibet, daß hingegen dasWasser bey leichter Luft schon anfange zu sieden, wennseine Wärme viel geringer ist. Alis diesen Beobachtun-gen hat der bekannte Erfinder eines allgemeinen Wär-memessers Herr Micheli du Creft (§) seine Thermo-meter reglirt, nehmlich nach der Hitze des siedendenG; Wassers
(lZ) kkikosi L°r»nlsÄ. Rum. 197. p. 650.
(r) ?liilc»st Hank. ^rt. I,
( 5 ) s)e5-ristion cle Is dlerkolls ä'uu l'liermomstre Onl-verlcl. 1741. 8. Sintlxr hat unser Herr Vor-
steher diese Materie weitläustiger m der vilisetatione <!sDieimoscopio Norzaico. DZuri 1754. abgehandelt,und Herr Micheli selbst in den LLtir kislvecicis. Vol.LaliI, 1758^