Vom Acker- oder Feldbau rc. -17
»arrnt, Fahrn und dergleichen zum Mistmachen dien-lich, worvon unten.
Ein Guth wird genannt der ganze Umfang desvon einem Landmann eigenthümlich besitzender) StückBodens von Acker, Weid rc. welche mit Hagen umge-ben oder umzäunet werden; ein Acker, -vorauf Heuund Embd gepflanzet wird; weid, wo das Vieh zuSommerszeit das Gras wegfrißt; wies, wo Riedund Streue wachßt, dahero Riedwief, Streuewief undauch Streue-Maaf; Baufeld und Brach, wo aller-ley Korn und Hülfenfrüchte gepffanzet werden; Haar-garten , wo Flachs gezeuget wird; rc.
4. Ist zu beobachten, daß ein jeder Bauer feinHaus und Stall oder Gaben auf seinem Guth stehendhat, dahero die Häuser durch das ganze Land zerstreuetstehen, welches sowohl wegen der täglichen Aufsicht alsder gelegenen Düngung rc. eine Bequemlichkeit ist , sodie nur in Dorffchaften gefammlcte Bauren wegen Ent-legenheit ihrer Güther nicht haben können, zu rvelcherBequemlichkeit aber die grosse Menge der Brunnquellen,da ein jeder Bauer, das Menschen und Vieh so nö-thige Wasser durch Teuchel zu feinen Scheuren lei-ten kan, nicht wenig beytragt, durch welches Mittel
H ; , auch