von der Erhaltung des Getreyds. IZ7
würdiger Gegenstand des Nachdenkens der Naturkundeger und der Wirthschafter in verschiedenen Zeiten undLäuderen gewesen, und ihre angestellten Versuchezwecken unmittelbar auf das Wohl der menschlichen Ge-sellschaft ab.
Wir, meine thcurcste Mitbürger, stnd billig von Re-gungen des lebhaftesten Dankes gegen unsere theurcsteLandesväter und Gnädige Hohe Obrigkeit durchdrungen,wenn wir alle die schönen und grossen Veranstaltungenwie zu des Landes Wohlstand überhaupt, so auch ins-besondre in Ansehung der zahlreichen und wohlverwahr-ten Gctreyd - Vorrathshäuser betrachten, die wir derowachenden Vorsorge, Weisheit und LandesväterlichenTreue zu verdanken haben, und welche den Segen ihrermilden Regierung so vorzüglich bezeichnen. Nirgendsin der ganzen Eidgnoßschaft findet man so ansehnlichenVerrath an Korn, als in unserem Zürich.
Ist aber die Hauvtanlgge zum Unterhalt in klemmenZeiten bey uns ansehnlich, und wird dazu keine Auf-wendung grosser Summen gespart, so können wir unsauch zugleich, rühmen , daß unsere Anordnungen klugund fürtreffich sind, sowohl einer anfangenden Theure,beyzeiten zu begegnen, als auch in der Methode, unsernVorrath auf die längsten Zeiten zu erhalten. In Anst-
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