Abhandlung
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Fresser fortgepflanzt wird; die Feuchte oder Weichlichkeitdes Gctrcyds erleichtert allen Jnsecten ihre Arbeit, wel-che ihnen zuweilen zum Schaden des Eigenthümers sosehr gelingt, daß kaum die Helfic der mählichtcn Masseübrig bleibt.
Dem ersteren dieser Uebel zu steuern, nämlich derverderblichen Gährung des Korns, ist man bedacht, dieUrsache derselben durch eine beständig unterhalteneTrockne zu heben, und dieses zuwege zu bringen bedientman sich des öfteren Siebcns und Werfens des Korns,als wodurch die Wärme der in dem Haufen untenlie-genden Körner verhindert, und durch beständige Abän-derung ihres kleinen Dunstkreises dem Gahren vorge-kommen wird. In unseren hiesigen Magazinen werdenhierin folgende Methode und Regeln befolget, wobeywir uns jederzeit sehr wohl befunden haben: Wenn dieZehnden und Gefalle, oder auch frisch gekauftes Korneingebracht wird, mißt man dasselbe erstlich und läßtes durch das Staubsieb gehen, spreitet es h rnach aufdie Böden aus, aber nicht höher als 4 oder 5 Zolle;dieses neue Korn muß ; bis 4 mal von seiner Ankunftan bis in den Monat Aprill den Winter durch mithölzern Schaufeln geworfen werden; beym Anfang desFrühlings werden die bisher geschlossen gewesenen Fcn.
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