von der Erhaltung des Getreyds. 147
stcrläden alle geöfnet, und die Bearbeitung des Kornswird mit vielem Fleiße vorgenommen; in diesem erstenJahre geht es dreymal durch das Staubsieb / als imAprill oder May/ im August/ und gegen Martini / inder Zwischenzeit wird es alle 8 Tage wenigstens einmalunfehlbar geworfen; hernach werden die Läden wiedergeschlossen / und das Korn bleibt den ganzen Winterüber unbelastet; im Maymonat des zweyten Jahrs wirdes zum 4ten mal gesiedet / hernach 8 bis y Zolle hochgelegt/ und alle 14 Tage einmal geworfen ; das drittebis ins sechste Jahr fahrt man fort/ es oft mit derSchaufel zu rühren / jedoch nach und nach etwas selte-ner/ wobey auch die Maße bis auf i 8 Zolle erhöhetwird; im 6 ten Jahre wird es zum letztenmale gesiedet/und nunmehr nur noch einigemal geworfen/ aber da-mit jährlich fortgefahren/ es mag so alt werden/ als eswill / wenigstens bis ins rote Jahr; bey obigem Altervon 6 Jahren wird es bis ; Schuhe hoch gehäuft/ al-lein fürohin niemals mehr höher.
Wider die zweyte Quelle des Verderbnisse des Korns/wider die verschiednen Infccten / werden gar vielfältigeMittel versucht/ der rühmet dieses/ ein andrer preisetein andres für kräftig an. Da es eine allgemeine Wahr-nehmung ist/ daß diese Thiergen das Rütteln oder starke
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