von der Erhaltung des Getreyds. 167
gen Instcten, die von aussenher dem Korn Schadenthun/ sich nicht mehr halten könne»/ wo weder Feuch-tigkeit/ noch Zärte des Getreydes ihnen das Anfressenerleichtern; daß die Eyergen derjenigen Thiergen/ dieschon auf dem Feld / und also vor der Dörrung in dieKörner geheckt worden / nothwendig bey der anhaltendenHitze / und einer gewissen Art von Kochen / da nämlichdas Korn in der Darre solchergestalt schweißt / daß esganz naß wird/ gänzlich ersteckt werden müssen; daßdas einsmalige Erkalten dieses dämpfenden oder schwelstsenden Korns die Häutlein oder Hülsen dermaßen erhär-tet/ daß die äussere Luft auf die inwendige mehlichteSubstanz zu würden gehemmt wird; so ist es auch ge-nugsam aus der Natur der Sache selbst erwiesen / daßdurch diese künstliche Trocknung des Korns eben dasje-nige zuwegegebracht wird / aber auf einmal, in Zeitvon i2 Stunden/ was bey der alten Methode des Wer-fens/ langsam in Zeit 20 Jahren geschieht.
Wann zweytens die Zeugnisse so vieler glaub würdigerMänner und hoher Standsversonen / so viele a utentischeBerichte / so viele nicht in Zweifel gezp gen wer-den können; wenn wir die bündigen Erfahrun gen einermit uns verbundenen Republik / das von derse lben unszur Probe gesandte Korn / und das daraus gebackene
L 4 Brod