Band 
Erster Band.
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das Getreyd zu bewahren. «7;

Raum eingenommen haben, nunmehr in einem kleinenBehältniß aufbehalten werden können.

§. i2. Das würzen , so auf verschiedene Art zugeschehen pflegt, erhaltet die Früchte gar gut, indemdurch eine geschickte Mischung mit Salz und Gewürzedie von selbst entstehenden Veränderungen Hinterhaltenwerden. Denn auch selbst die zärtern und so gar dieunreifen Früchte, wenn sie mit siedendem Wasser aufge-weicht werden, halten sich in Zuckersaft oder in Honiggar lang, so daß man sie ohne Gefahr in entfernte Ortschicken darf; oder man pflegt auch sie in die Auflösungvon warmem und geläutertem Zucker zu hängen, damitsie nachgehends in der Luft mit einer crystallenförmigenZuckerrinde überzogen, und so ganz sicher bedeckt wer-den. Andere Früchte behaltet man in einer Brühe auf,die aus Salz, Eßig, einem geistigen Saft oder Gewürzbestehet, und auf diese Art werden sie vor der Verder-bung, wie es die Natur einer jeden Gattung erfordert,bewahret. Es weiß z. B. zederman, daß die Bieren,Aepfel, Cucnmern, Oliven sich durch diese Mittel vieleMonathe lang erhalten lassen.

§. 1;. Eine andere Art vor der Verderbung zu be-wahren bestehet darin, daß man die in einer jedwedenGattung des Getreydes entstehende Veränderungen, durch

S 2 die